Künstlerische Laufbahn

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Die Cellistin Lana Kostic wurde 1988 in Sarajevo (Bosnien und Herzegowina) geboren. Nach ihrem Musikabitur folgte das Studium an der Hochschule für Künste Bremen, in der Cello - Klasse von Johannes Krebs und Prof. Alexander Baillie welches sie 2014 mit Auszeichnung abschloss. Als Stipendiatin der Gesellschaft zu Ober-Gerwern, "Fondation Irène Dénéréaz" und der Stiftung "Rita Zimmerman", spezialisierte sie sich an der Hochschule für Künste Bern in der Cello - Klasse von Prof. Conradin Brotbek sowie im Master für Komposition und Theorie (mit Vertiefung im klassischem Gesang) welchen sie 2016 mit Erfolg abschloss.

Sie ist Preisträgerin vieler Internationaler und Nationaler Wettbewerbe, u.a. hat sie den Sonderpreis des Wettbewerbes „Rudolf Matz“ erhalten. Die Presse bezeichnete ihr Spiel als ausgesprochen souverän und klangschön. (Göttinger Tageblatt, Rotenburger Rundschau)

Als klassische Cellistin ist sie als Solistin,  mit Orchestern und in unterschiedlichen Kammermusikalischen Besetzungen zu hören (u.a. an der Zürcher Oper). In der zeitgenössischen Musik spielte sie mit dem Ensemble Vertigo und Kloppstock (u.a. Yehudi Menuhin Forum Bern)

Ihr Interesse gilt der interdisziplinären Verknüpfungen der Künste, wobei sie in verschiedensten Projekten mitgewirkt hat, wie z.B. im Film „Dvorak who?“ (Regie Jan Harlan), im Theater (u.a. Biennale München), sowie in Konzept - Improvisationen mit Tänzern (u.a. Chollerhalle Zug) und in Zusammenarbeit mit elektronischer Musik.

In Kooperation mit der Neurologie Biel führte sie 2016 und 2017 die Performance "das musikalische EEG" auf, in der sie Techniken für Cello und Stimme entwickelte und an ein EEG - Gerät angeschlossen, ihre Gehirnwellen spielte. Aus diesem Projekt resultierte ihr Solo-Projekt "Lakiko".

2017 gründete sie mit der Pianistin Laura Livers das Duo Frida (Konzerte u.a. am Festival Rock The Docks und am Musikfestival Bern).