CHEMISTRY:LAB

 
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Ensemble

Das CHEMISTRY Ensemble ist eine Gruppe von vier Musikerinnen (Barbara Aeschbacher-Saxophon, Azra Ramic-Klarinette, Ina Callejas-Akkordeon und Lana Kostic-Violoncello) deren gemeinsames Interesse das Experimentieren mit neuen Klängen und die Erarbeitung ungewöhnlichen Repertoires sowie das Konzertieren an aussergewöhnlichen Orten ist.

Projekt

Das Projekt „Chemistry: Lab“ erzählt die Klischee-Geschichte des „verrückten Professors“. Es handelt sich um ein Laborexperiment, dessen vier exzentrische „Wissenschaftlerinnen“ jegliche Grenzen überschreiten, um das Elixir der ewigen Jugend zu finden.

Das Ziel ist, das immer präsente Schönheitsideal zu thematisieren, das sich durch Marketing zur sozialen Norm in unser Alltagsleben tief verankert hat. 

In dem Projekt versuchen die vier Wissenschaftlerinnen, dieses Problem durch verschiedene absurde Experimente anzugehen.


Konzept 
Das Konzept ist eine Inszenierung in Form eines abwechselnden Spiels zwischen Musik, Text und Schauspiel. Die Kompositionen bilden – zusammen mit theatralischen Elementen und aufgenommenen oder gesprochenen Texten – einen Bogen, der die verschiedenen Kunstformen zusammenhält.

Die aufgenommenen Texte, die die Kompositionen verbinden, sind selbstinterpretierte und -gestaltete „Werbungen“ für Schönheitsprodukte.

Das Ensemble zieht eine Parallele zwischen Wissenschaft und Kunst : im Szenischen – als typisches Chemielabor, wie auch in der Musik – mit der experimentellen Herangehensweise zur Entstehung von Klängen, der Entfaltung neuer Klangwelten, dem Zusammenspiel bzw. Gegenspiel der vier Musikerinnen. 

Programm
Das Programm besteht aus Meisterwerken des 20. Jahrhunderts als auch  neueren Kompositionen, die Formen des Musiktheaters beinhalten.

  • Mark Applebaum: Aphasia (2010) 9'

  • Mauricio Kagel: Atem für einen Bläser (1969-1970) 10'

  • Lee Hyla: We speak Etruscan (1996) 8'

  • Alin Gherman: Shhh! haha für vier Sprecher und Zeitungen (2005/2014) 3‘

  • Simon Steen-Andersen: Next to beside besides (2005-2006) 4'

  • Donna Molinari: UA für Quartett (2018) 10'