DUO FRIDA

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Duo Frida, bestehend aus Lana Kostić und Laura Livers, ist ein Zusammenschluss zweier kreativer und ausdrucksstarker Interpretinnen und Komponistinnen. Kennengelernt haben sie sich während ihres Studiums an der Hochschule der Künste Bern. Seit 2016 arbeiten sie intensiv an der Realisierung des Projektes „Propaganda for Paradise“ - einem selbskomponierten und neuinterpretiertem Programm, als auch der Vorbereitung für ihr Konzept – Album. Die Musikerinnen schöpfen für ihre Kompositionen aus einem reichen Fundus, sei es klassische Musik, freie Improvisation oder Pop. Präzise ausgetüftelte Kompositionen werden improvisierten Passagen gegenüber gestellt, volkstümliche Melodien folgen auf elektronische Klänge, zwei Frauenstimmen verschmelzen zu einem Chor und erschaffen eine Traumwelt, die tief berührt und zum Nachdenken anregt.

 

KOMPOSITONEN

Kosara I

Version mit Stimme, Cello, Loop-Station und electronics 16’ Kosara (2017) – Komposition Lana Kostic, Laura Livers, Text Mak Dizdar, Laura Livers Interpretation Lana Kostic (vc, voc), Laura Livers (voc, elec) Kosara - Die junge Frau aus Mak Dizdars „der Steinerne Schläfer“ läuft über einen Friedhof. Melodien überlagern sich, bekommen eine neue Form und beginnen wieder von vorne. Wie eine Feedbackschlaufe erscheint der Geist von Kosara immer wieder auf Neue und erzählt seine Geschichte und verschwindet wieder – dabei bleibt eine Fragen offen: Was ist mit Kosara geschehen?

Kosara II

Version mit Klavier Kosara (2017) – Komposition Lana Kostic, Laura Livers, Text Mak Dizdar, Laura Livers Interpretation Lana Kostic (vc, voc), Laura Livers (voc, p) Kosara - Die junge Frau aus Mak Dizdars „der Steinerne Schläfer“ läuft über einen Friedhof. Wie ein Geist erschient sie immer wieder, aber behält ihre Geheimnisse für sich. Wie ein Film wird ihre Geschichte in Rückblenden erzählt, dabei bleibt eine Frage offen: Wo ist Kosara? In diesem Stück wird die kammermusikalische Form des klassischen Duos aufgelöst – Musikerinnen werden zu Sprecherinnen, Text wird zu Musik, eine einzelne Stimme transfomiert sich zu einem Chor, und erschafft so einen leeren Raum, der mit Kosaras Geschichte gefüllt wird.

Omega

Omega (2017) - Komposition Lana Kostic, Laura Livers, Text NASA, Laura Livers Interpretation Lana Kostic (vc, voc), Laura Livers (voc, p) „Zeit ist was auf der Uhr steht.“ Alber Einstein Aber was ist eigentlich mit der Uhr passiert, die 1969 zum Mond geflogen ist? Duo Frida versetzt sich in die Lage der Beteiligten der der Apollo 11 Mission, interpretiert die Geschichte der ersten Mondlandung neu. Mit Hilfe echter NASA-Tonaufnahmen und Zeitzeugenberichten interpretieren sie das legendäre Ereignis auf eine ganz neue Art.

 

Venera Wireless

Venera Wireless (2017) – Komposition Lana Kostic, Laura Livers Interpretation Lana Kostic (vc), Laura Livers (elec) Nach Sigmund Freud sind Träume der königliche Weg ins Unterbewusstsein, doch ihre Deutung ist immer noch ein Rätsel. Was wollen die Venera-Statuen die überall auftauchen, und was bedeuten die Menschen die nur ein Abziehbild ihres realen Ichs sind? Venera Wireless ist ein konzeptueller Popsong, geschrieben für Elektronik, Keys, Cello und geflüsterte Stimmen.

„20mal60auf80beigrün“

20mal60auf80beigrün – (2017/18) – Komposition und Text Lana Kostic, Laura Livers, Interpretation Lana Kostic (vc, voc, elec), Laura Livers (voc, elec) Das Thema der Strassenperformance ist die Unzeit, bzw. die Manipulation des Zeitmanagements des modernen Arbeiters. Während 20 Grün- und Rotphasen werden auf dem Fussgängerstreifen vor dem Bahnhof Bern Miniatur-Kompositionen von 21’’, sowie Miniatur-Geschichten von 39’’ erzählt. Einerseits ermutigt diese Performance den Zuschauer, beziehungsweise den Strassen- Überquerer, sein gewohntes Schritttempo zu verlangsamen (oder zu verschnellern) spielt mit dem Wahrnehmung des „ewigen wartens“. Andererseits bringt es die Performerinnen dazu, absolut pünktlich und präzise zu agieren, in einer körperlich extrem intensiven Haltung maximale Leistung zu gewähren.

 

REPERTOIR CELLO/KLAVIER

Ernest Bloch

 (1880 – 1959) – from jewish life – Prayer, Supplication, Jewish Song 8’ Der Genfer Komponist hat sich Zeit seines Lebens von osteuropäisch-aschkenasischen Modalitäten inspirieren lassen. From Jewish Life ist ein Zyklus von drei kurzen Stücken, in denen eine Kombination von Schlichtheit, Melanchonie und unvorhersebaren harmonischen Wendungen die Atmosphäre des jüdischen Lebens zu Beginn des 20. Jahrhunderts widerspiegeln.

Georg – Friedrich Händel 

( 1685 – 1759 ) Sonate für Violoncello und Klavier in CDur 8’ "Händel ist der grösste Komponist, der je gelebt hat. Ich würde mein Haupt entblössen und an seinem Grabe niederknien", sagte einst einer, der es wissen muss: Ludwig van Beethoven. Händel zählt bis heute zu den berühmtesten und wichtigsten Komponisten des Barockzeitalters. Er komponierte mehr als Bach und Beethoven zusammen und verschrieb sich dem Göttlichen in der Musik.

Astor Piazzolla 

(1921-1992) Le Grand Tango 10’ Dieses extrem leidenschaftliche Tango basiert auf drei Teilen in welchen die Entwicklung vom klassischen Tango zum Tango Nuevo komponiert ist. Wenn der mündlichen Überlieferung geglaubt werden darf, handelt dass das Stück von einer tragisch endenden Beziehung. Liebe, Leidenschaft, Dominanz und Gewalt gehen Hand in Hand und das Stück endet in höchstem Rausch und Drang.

Alfred Schnittke (1934-1998) Sonate Nr. 1 für Violoncello und Klavier 19’ Die dreiteilige Sonate für Klavier und Cello gilt als eines der wichtigsten Werke von Schnittke. Wie in keinem anderen Werk ist in dieser Sonate seine Besessenheit von kleinsten musikalischen Einheiten zu hören. Auf einzigartige Weise sind Elemente von Jazz und Klassik zusammengebracht und reissen den Zuhörer in fast anfassbare Spannung hinein.

 

 

more Info @ https://www.duofrida.com